Vom Hofschild bis zur Homepage



Das Seminar „Alles Logo oder was? Vom Hofschild bis zur Homepage – was brauche ich wirklich für meinen Betrieb?“ fand dieser Tage im Haus der DLG in Frankfurt am Main statt. Es waren 13 Teilnehmer aus ganz Deutschland anwesend.

Das Programm wurde von Carolin Schäfer (Agrarmarketing Detailreich und Mitglied der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der Jungen DLG) und Andreas Baumgarten (Agrarbetriebswirt) sowie Lena Hennig (Mitglied der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit der Jungen DLG) gestaltet.

Der Schwerpunkt lag darauf aufzuzeigen, warum und vor allem wie Logo, Corporate Design und Homepage für einen landwirtschaftlichen Betrieb sinnvoll sein können und was jeweils beachtet werden sollte.

Für Direktvermarkter erschließt sich der Sinn einer klaren und durchdachten Außendarstellung leicht. Kunden können so leichter geworben und auch gehalten werden. Aber auch Betriebe, die vorwiegend an Großhändler liefern, können mit einem gezielten Außenauftritt ihre Wahrnehmung sowohl bei den Geschäftspartnern als auch Nachbarn verbessern und professionalisieren. So lassen sich manche Konflikte vermeiden, da die Informationen transparent im Web zu finden sind und der Betriebsleiter selbst entscheidet, was veröffentlicht wird.

Schritt für Schritt wurde aufgezeigt, worauf bei der Wahl eines Logos oder Corporate Design zu achten ist. Eine Marke macht sehr viel mehr aus, als nur das Logo auf den Produkten oder der Hofzufahrt. Eine Marke entsteht durch die Emotionen, die die Verbraucher, Kunden und Geschäftspartner mit diesem Logo, mit dem Betrieb verbinden. Dies kann bereits durch das Design, die Farb- und Schriftartauswahl, beeinflusst werden.

Am Anfang stehen jedoch immer der Betrieb und die Menschen, die dann mit dieser Marke verknüpft werden. Was treibt sie an? Was möchten sie nach außen kommunizieren? Womit können sie sich identifizieren? Anhand dieser intrinsischen Identität des Betriebes wird das Logo und schlussendlich die Marke gestaltet.

Um diesen Prozess und auch die Außenwirkung an einem Beispiel aus der Praxis zu besprechen, stellte zum Schluss Andreas Baumgarten seine eigene Webseite vor. Er ist Schweinemäster und Lohnunternehmer und nutzt seine Präsenz im Internet zur Aufklärung der Öffentlichkeit.

Rundum war es ein stimmiges Seminar mit vielen Fragen aus dem Teilnehmerkreis, die von den beiden Referenten zur Zufriedenheit beantwortet werden konnten.